Trainingslager Vichy
- Lisa Lötscher
- 6. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
04. August 2025
Was ist mir besonders geblieben und hat mir gefallen?
Das Training war abwechslungsreich und intensiv: morgens Ausdauereinheiten im Ruderboot | mittags Dehnen, Rumpfkraft | nachmittags lange Ausdauer-Einheit auf dem Velo, beim Joggen oder im Krafttraum
Dazu gab es eine klare Tagesstruktur mit spannenden Routinen: jeden Morgen Urinprobe und einen HRV-Test (Herzfrequenzvariabilität - Test) direkt nach dem Aufstehen, Sauerstoffsättigung wurde nachts gemessen, Bluttests zu Beginn und am Ende und natürlich kam auch die Dopingkontrolle vorbei.
Physisch habe ich grosse Fortschritte gemacht, neue Bestwerte im Kraftraum aufgestellt und spüre, wie mein Körper stärker geworden ist.
Doch es gab auch Herausforderungen.
Am vierten Tag vom Lager wurde ich krank. Eine starke Erkältung, die mich für ein paar Tage mental gefordert hat. Ich durfte in dieser Zeit nicht auf 2200 Metern übernachten, um mich besser zu erholen und hatte dabei das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich hatte für einen kurzen Moment Heimweh und zweifelnde Gedanken im Kopf.
Jedoch hat jede und jeder ihren eigenen Weg zum Ziel. Und mein Weg muss nicht gleich aussehen wie jener von anderen. Ich darf meinem Rhythmus vertrauen und mit voller Überzeugung Richtung Shanghai blicken. «step by step»
Hier noch ein paar Bilder und Eindrücke vom Camp.
"GO. GO. GO. HOPP SWISS!"
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